“Gefühlte 150 Christkindlmärkte gibt es in der Region – warum sollte ich denn gerade den Weihnachtsmarkt im altbayrischen Dorf am Schliersee besuchen?” Diese oder ähnliche Fragen stellen sich doch ehrlicherweise bei einem Blick in die Tageszeitung in der Vorweihnachtszeit automatisch. Zwar sind es in Wirklichkeit nur rund 15 Märkte, die im Landkreis Miesbach mit Platzerl, Glühwein und allerlei Geschenkideen locken – trotzdem ist die vorweihnachtliche Rundumbespaßung mehr als gesichert. Warum man sich jetzt gerade diesen – nein: dieses – “Weihnachtsmarktl” im Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee nicht entgehen lassen sollte, ist somit fraglich. Probieren wir einfach mal, fünf Gründe zu finden, die einen Kalendereintrag für den 11., 12. oder 13. Dezember 2015 rechtfertigen würden:

1. Das Freilichtmuseum im Winterschlaf

“Wasmeier’s Weihnachtsmarktl” ist die Gelegenheit, das altbayrische Dorf einmal im Wintergewand zu erleben. An diesem Wochenende im Advent erwacht das Freilichtmuseum am Schliersee aus dem Winterschlaf. Danach ruht das Museumsdorf von Doppelolympiasieger Markus Wasmeier bis zum Saisonstart am 1. April 2016. Übrigens ist der Eintritt zum Weihnachtsmarktl 2015 frei!

 2. Traditionelles Handwerk

Insgesamt gibt es über 40 Aussteller, alle aus der Region und garantiert ohne Plastik-Elch und Papp-Santa. Es gibt Kerzenzieher, Uhrmacher, Drechsler, Holzspielzeug, handgefertigte Krippen, antiken Christbaumschmuck, Glasbläser, Gefilztes, Klosterarbeiten und vieles mehr.

 3. Vorweihnachts-Schlemmen

In diesem Jahr gibt es auch etwas ganz Neues bei Markus Wasmeier: Das “Weihnachtswirtshaus”. An den Adventswochenenden (von Donnerstag bis Samstag) kann man bei Maronencremesuppe, Ochsen-Lende, Ente und Lebkuchenparfait schlemmen wie an Weihnachten! Perfekter Abschluss für den Weihnachtsmarkt – äh, das Weihnachtsmarktl.

4. Einzigartige Atmosphäre

Wenn hier nicht die Weihnachtsstimmung aufkommt, wo dann?! Das winterliche altbayrische Dorf erstrahlt im weihnachtlichen Lichterglanz und in jedem Hof auf dem Areal warten liebevoll dekorierte Standl auf einen Besuch. Am Dorfplatz trifft man sich dann bei Glühwein, Bratapfel und Maroni, in der Weihnachtsbäckerei duftet es verlockend, Kinderlachen dringt vom Kasperltheater herüber, die Krippenausstellung zeigt detailverliebt Szenen aus der Weihnachtsgeschichte… Man bekommt eine Vorstellung von so einem “Weihnachten wie früher”.

5. Was soll man denn an den Adventswochenenden sonst machen?

Da eigentlich jeder sein Adventswochenende auf irgendeinem Weihnchtsmarkt verbringt, braucht man sich auch nirgends anders mit Freunden oder der Familie treffen! Daher bleibt einem viel Zeit einen Weihnachtsmarkt zu besuchen, wie zum Beispiel… DAS WEIHNACHTSMARKTL! Na also.