Herbaria steht wie kein anderer für die regionale Herstellung von Kräuterprodukten! Die Kräuter selbst kommen dabei aus den besten Anbaugebieten der Welt – eben daher, „wo der Pfeffer wächst“. Nun gehen die Kräuterpioniere aus dem Leitzachtal aber ein Stück weiter!

Im Frühjahr 2015 startete mitten in Fischbachau, direkt vor der Klosteranlage, der Versuch, 29 Kräuter- und Gewürzpflanzen, einige alte Heilpflanzen wie Alant und Monarde und viele Blumen für die Bienen zu pflanzen. Auch Holunder wurde direkt am Firmengelände von Herbaria versuchsweise angebaut. Gemeinsam mit Domus Mea, einer Fischbachauer Einrichtung für Menschen mit Behinderung, werden die Pflanzen seitdem gehegt und gepflegt.

Nach zwei Sommern lassen sich nun die ersten Aussagen zum Anbau und zur Ernte von Kräutern und Blüten an diesem speziellen Standort am Fuße der oberbayrischen Berge treffen. Viele der Teekräuter haben sich trotz widriger Witterungsverhältnisse im Frühjahr mit starken Regenfällen sehr gut entwickelt. Im teils recht rauen Klima im Süden des Landkreises Miesbach wird sich in nächster Zeit dann noch genauer zeigen, welche Sorten am besten in der Region und in den ausgewählten Mikrolagen gedeihen.

Mit dem Projekt unterstützt Herbaria auch die „Öko-Modellregion Miesbacher Oberland“ und die Gemeinde Fischbachau, als Kräuter- und Hollerdorf.

Übrigens: wem noch die nötige Würze für die eigene Ernte 2016 fehlt, der sollte „Fan“ der Werteproduzenten bei Facebook werden – in den nächsten Tagen gibt es hier noch ein Gewinnspiel!

 

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