Der Frühling ist da. Das Training für den Sixtus-Lauf ist gestartet. Der Körper freut sich nach (zu) vielen „Osterhasen“ endlich auf etwas Leichtes und das am besten direkt draußen auf dem Balkon oder der Terrasse – schließlich darf man keine Zeit verlieren, bzw. keinen Sonnenstrahl verpassen. Wir haben mal ein leichtes Menü zusammengestellt, das garantiert für Frühlingsgefühle im Magen sorgt und einfach am besten draußen schmeckt!

Vorspeise

Los geht es mit einer Vorspeise aus der Tannerhofküche. Da auch in Bayrischzell, wie ziemlich überall im März/ April, der Bärlauch sprießt, gibt es eine Bärlauchcreme mit Öl und grünem Spargel. Das Rezept ist für 4 Personen berechnet.

Für die Grundsuppe:

  • 2 Schalotten, in feinen Würfeln
  • 1 Kopf Knollensellerie, geputzt und geschnitten
  • 200 ml Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Für das Bärlauchpesto und das Öl:

  • 2 Bund Bärlauch (ca 100g)
  • 100 ml Rapsöl
  • Salz, Pfeffer

Für den Spargel als Einlage:

  • 8 Stangen grüner Spargel
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung: Als erstes wird die Grundsuppe angesetzt, d.h. in einem großflächigen Topf werden die geschnittenen Schalotten zusammen mit dem Sellerie in Butter angedünstet (nicht gebraten, denn der Ansatz soll keine Farbe nehmen). Wenn der Saft der Zwiebel anfängt zu köcheln, komplett reduzieren lassen, dann mit dem Weißwein ablöschen, wieder auf die Hälfte einkochen lassen, mit der Brühe und der Sahne aufgießen und langsam auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Alles zusammen mixen, durch ein feines Sieb passieren und in einem neuen Topf zum Erwärmen bereitstellen.

Für das Bärlauchpesto alle Zutaten in einen Mixer geben und auf der höchsten Stufe mixen bis der Bärlauch und das Öl eine glatte Konsistenz aufweisen. Mit Salz und Pfeffer je nach Belieben abschmecken und anschließend das Ganze durch ein feines Sieb (mit Küchenpapier ausgelegt) laufen lassen. Unter dem Sieb setzt sich das feine grüne Öl ab, im oberen Teil bleib das eigentliche Bärlauchpesto zur späteren Farbgebung der Suppe hängen. Anschließend beides getrennt im Kühlschrank kaltstellen.

Zum Blanchieren des Spargels einen Topf mit Wasser aufstellen, eine Prise Salz, eine halbe  Zitrone und etwas Zucker zur Geschmacksgebung dazugeben. Während das Wasser sich erhitzt die Spargelstangen schälen und die untersten Stellen abschneiden (ca. 1,5 cm), diese beinhalten die unangenehmen Bitterstoffe die sich beim Kochen entwickeln. Den geschälten Spargel schräg in feine Streifen schneiden, ins kochende Wasser geben und zwei Minuten kochen.

Nebenbei die Grundsuppe aufkochen, das Pesto aus dem Kühlschrank bereitstellen. Den Spargel aus dem Wasser nehmen und in den Tellern anrichten, das Pesto mit einem Stabmixer unter die Grundsuppe pürieren, anrichten und anschließend das grüne Bärlauchöl (Menge nach Belieben) als Dekoration darübergeben. Guten Appetit!

Hauptgang

Nach dem leckeren Vorgeschmack geht es jetzt weiter mit einem leichtem Sommergericht von Herbaria. Es gibt Lachsforelle und Blütenkonfetti-Butter. Auch hier gelten die Zutaten für 4 Personen.

  • 600 g Lachsforellenfilet (mit oder ohne Haut)
  • 500 g Blattspinat oder Mangoldblätter
  • 250 g zimmerwarme Butter
  • 4 TL „Flor de Sal Blütenkonfetti“ von Herbaria
  • 4 TL „Flores de la Palma“ von Herbaria
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Bio-Limette oder Bio-Zitrone

Zubereitung: Lachsforellenfilet in 4 Stücke schneiden, Spinat waschen und gut abtropfen lassen, dicke Stiele entfernen. Butter etwa 5 Minuten lang mit dem Rührgerät weiß-schaumig schlagen. „Flor de Sal Blütenkonfetti“ unterrühren, kalt stellen. Für Kräuterbutterrollen die Butter in Backpapier einrollen, dabei die Enden zudrehen, wie bei einem Bonbon. Fischfilets mit „Flores de la Palma“ salzen, in einer beschichteten Pfanne von beiden Seiten je 2-3 Min. braten. Anschließend die Filets aus der Pfanne nehmen. Den Spinat zugeben und 2 Min. mit Deckel andünsten, bis der Spinat zusammengefallen ist. Spinat abschmecken, mit Lachsforelle und Limettenspalten anrichten, etwas Blütenkonfetti-Butter auf den Fischfilets schmelzen lassen, restliche Butter einfrieren.

„Dessert“

Und der krönende Abschluss ist dieses mal KEINE süße Verführung – die Rede war ja von einem „leichten“ Frühlingsmenü. Deshalb gibt es nach dem Essen einfach einen entspannten Spaziergang um den Schliersee, am Tegernsee oder auch durch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum, welches am 1. April in die neue Saison gestartet ist! Naja, und wenn es gar nicht ohne etwas Süßes geht – die Schokoladenquelle Eybel hat viele kleine Köstlichkeiten, die unser Menü hervorragend abrunden.

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