Sommerzeit ist Grillzeit! Smoken, Grillen, BBQ – Freiluft-Kochen am offenen Feuer ist so beliebt wie nie. Wir haben zwei geniale Grillrezepte für den perfekten Sommerabend!

1. Das Dinzler-Pulled-Pork

Ein ganz aktueller Food-Trend ist Pulled Pork. Gemeint ist langsam (meist im Smoker) gegartes Schweinefleisch, welches nach dem Garen mit einer Gabel „gezupft“ wird.

In der Dinzler Kaffeerösterei am Irschenberg wird der BBQ-Bestseller folgendermaßen zubereitet: Schweineschulter würzen und mit Senf, Honig und Paprika einreiben. Bei ca 130°C wird das Fleisch dann in einer Schale für zwei Stunden mit dem Inhalt von zwei Flaschen Dunkelbier im Smoker oder im geschlossenen Grill gegart. Durch das schonende Garen wird das Fleisch sehr zart und kann anschließend „zerrupft“ werden.

Für die Soße:

  • 1 Dose Tomaten
  • 100 g brauner Zucker
  • 50 g Currypaste
  • 1l Cola
  • 125 g Speck
  • 100 ml Ketchup
  • 100 ml Dinzler-Espresso
  • 50 ml Ahornsirup
  • Currypulver
  • Paprikapulver
  • 3 Schoten rote Paprika

Den Speck mit den kleingeschnittenen roten Paprika und dem Speck anschwitzen. Braunen Zucker hinzugeben bis er flüssig ist. Mit Cola und Espresso ablöschen. Die Tomaten dazugeben und mit Ahornsirup, Ketchup und Currypaste aufkochen. Abschmecken mit Paprikapulver, Currypulver, Salz, Pfeffer und Zucker. Alles pürieren und passieren.

Bei Dinzler wird das Pulled Pork anschließend mit der Soße vermengt und mit einer hausgemachten Pita serviert!

Exkurs: Grillen vs. BBQ

Oft werden die beiden Begriffe Barbecue (BBQ) und Grillen vermischt oder gleichwertig behandelt. Eigentlich gibt es aber einen entscheidenden Unterschied: beim Grillen wird Fleisch, Gemüse oder was sonst so auf den Grill kommt, direkt auf der offenen Flamme gebraten – oder eben gegrillt. Barbecue hingegen ist eine Garmethode, bei der das Grillgut langsam (für mehrere Stunden) und indirekt (im Rauch) gegart wird.

Grillen kann man also auch mal ganz spontan. Bei einer Einladung zu einem „klassischen Barbecue“ sollte man hingegen nicht so viel Hunger und vor allem viel Zeit mitbringen.

2. Gegrillter Ziegencamembert mit Speck und Cajun Spices von Herbaria 

Die „Cajun“ sind eine französisch sprechende Minderheit im Süden der USA – der Wiege des klassischen Barbecues! „Cajun Spices“ von Herbaria sind somit der perfekte Grill- und BBQ-Begleiter wie in folgendem Rezept:

  • 2 Ziegencamemberts à 100 g, gut gereift
  • 1 EL gewürfelter Bauchspeck, geräuchert
  • 4 dünne Scheiben Bauchspeck, geräuchert
  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln, klein geschnitten
  • 1 El kaltgeschleuderter Berghonig
  • 1 TL „Tellicherry Urwaldpfeffer“ aus der Mühle
  • 1/2 TL „Cajun Spices“ aus der Mühle
  • 1 kleines unbehandeltes Holzbrett (Buche, kein Pressholz), mindestens eine Stunde in kaltem Wasser eingelegt

Zunächst wird der Grill (wichtig: mit Deckel) auf ca. 260 °C angeheizt. Ein Grill- oder Fleischthermometer hilft bei der Temperatur-Kontrolle. Währenddessen werden die Camemberts mit einem kleinen Eis-Portionierer oder einem Esslöffel vorsichtig ausgehöhlt. Beachten: es müssen mindestens 2 cm Boden und Rand übrig bleiben. Etwa die Hälfte der herausgenommenen Masse wird nun mit Speckwürfeln, Frühlingszwiebeln, Berghonig, Pfeffer und „Cajun Spices“ vermengt und zurück in die ausgehöhlten Camemberts gefüllt. Im Anschluss den Käse mit jeweils zwei Scheiben Speck über Kreuz belegt auf dem Holzbrett anrichten. Nun kommt das Holzbrett auf den Grillrost und der Deckel des Grills wird schnell wieder geschlossen, so dass nicht zu viel Hitze verloren geht. Nach ca. 12 Minuten können die Camemberts mit Grissini zum Dippen serviert werden – der Hit beim nächsten Grillabend!