Fasten – gar nicht so einfach. Überall lauern Verlockungen am Wegesrand und lassen den inneren Schweinehund nicht so recht in Bewegung bringen. Aber eigentlich heißt Fasten nicht, sich nur von gesunden grünen Suppen zu ernähren, es kann auch bedeuten, für einen gewissen Zeitraum – wie zum Beispiel in der Fastenzeit zwischen Fasching und Ostern – auf das ein oder andere kleine Laster zu verzichten. Sei es Kaffee, Alkohol, Süßes oder vielleicht Nikotin. Für ein gutes Gelingen hier ein paar Tipps gegen die kleinen Krisen und großen Gelüste beim Fasten:

1. Sich Ersatz suchen. Wenn einen die Lust auf Süßes, Kaffee etc. überfällt, ist es wichtig, Ersatz parat zu haben. Gut sind Trockenfrüchte oder bereits zurecht geschnittenes Gemüse zum Snacken, Tee oder Schorlen. Heißhunger-Attacken kommen oft wie eine Welle, bauen sich auf, verschwinden aber auch schnell wieder. Daher einfach mal eine viertel Stunde abwarten.

2. Ein Ziel festlegen und sich jeden Tag vor Augen führen! Jeder, der fastet, hat meistens einen Grund dafür, auf gewisse Lebensmittel zu verzichten: Übergewicht, hoher Blutdruck etc. Erinnern Sie sich jeden Tag daran und dann wird es auch leichter fallen! Tipp: Einfach ein Post-It oder ein Bild an den Kühlschrank hängen!

3. An sich selber glauben. Alles eine Frage der Eintellung: Klingt abgedroschen, aber es geht darum, an sich zu glauben uns es sich selbst Wert zu sein.

4. Erfolge zelebrieren. Jeden erfolgreichen Tag zelebrieren und sich dafür belohnen. Tipp: ein Belohnungssystem entwickeln, beispielsweise für sieben durchgefastete Tage sich ein neues Buch oder ein entspanntes Schaumbad gönnen.

5. Sich ablenken. Wenn der Heißhunger kommt, einfach raus an die frische Luft, auf einen Plausch bei Kollegen oder Freunden vorbeischauen oder sich hinter ein spannendes Buch klemmen. Man darf sich nicht durch Langeweile verführen lassen und in alte Verhaltensmuster fallen! Freizeittipp: Wie wäre es mit einem entspannenden Bade- und Wellnesstag in der Vitalwelt Schliersee als Belohnung?

Vitalwelt Schliersee

6. Andere Sinne schärfen. Kulturelle Veranstaltungen bieten sich zum Beispiel an, seinen eigenen Horizont zu erweitern! Fasten hat viel mit Besinnung zu tun und mit seelischer Entlastung. Am Tannerhof ist kulturell übrigens einiges geboten (hier geht’s zum Kulturprogramm)!

7. Fortschritte dokumentieren und aufzeichnen. Wem es beim Fasten um Gewichtsverlust geht, der sollte sich zum Beginn der eigenen Fastenzeit sein Gewicht notieren, und den Fortschritt regelmäßig überwachen: die positiven Ergebnisse machen stolz und geben Ansporn zum Durchhalten!

8. Den Sinn für genussvolles Essen schärfen. Neue kulinarische Kreationen – ohne die Bestandteile, die gefastet werden – sind perfekte Ablenkung und gleichzeitig ein Ausgleich, zumindest wenn es dann schmeckt. Die Herbaria Kräutermischungen aus allen Erdteilen helfen dabei, Neues kinderleicht zuzubereiten. Tipp: Auf der Webseite gibt es sogar Rezeptvorschläge.

Wer unter professioneller Anleitung und medizinischer Aufsicht fasten und so die besten Ergebnisse erzielen möchte, sollte sich übrigens einfach eine Auszeit auf dem Tannerhof gönnen – nicht nur während der Fastenzeit. Also dann: fröhliches und erfolgreiches Fasten!

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